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Das ehemalige Stellwerk am Bahnhof Huglfing wird zum Arbeits- und Ausstellungsraum für das Künstlerduo Orbit&Sieben.

Ausgangspunkt ihres Konzepts ist das Ausstellwerk selbst. Der Raum, seiner Funktion als Schaltstelle entledigt, wird durch die Initiative des Vereins und die Sponsoren wiederbelebt, neu interpretiert, zum Kunstraum. Sie haben die Kanne in der Hand.

 

 

 

Die Ausstellung gliedert sich in 2 Teile:

grün und blech
zeit is zum zug

1. Als Metapher für das Ermöglichen, Pflegen oder Erzeugen von Kunst , bzw Kunsträumen, verwenden Orbit&Sieben die sogenannte Schneiderkanne. Sie ist dem Titelbild der Ausstellung „Zeit is zum Zug“ entnommen, einer der ersten Ausstellungen des Vereins im Ausstellwerk, auf dem ein Bahnwärter in aller Ruhe die Blumen vor dem Stellwerk gießt.

Die Kanne wird im Großformat auf das Dach des Stellwerks gestellt. Das Stellwerk selbst verwandelt sich zum Sockel. Durch Beleuchtung erscheint die Kanne im Grün der herkömmlichen Kunststoffkanne. Die Seitenflächen des Sockels werden mit den Motiven und Texten der Sponsoren bedruckt.

2. Im Kontrast zum schnell erfassbaren Bild der Gießkanne von Außen steht die konzentrierte Auseinandersetzung mit dem Sinnbild des Gießens im Innenraum.
Fördern, Fordern, Kreieren, Kuratieren, Ausstellen, Bewerben, Möglichkeiten und das Ermöglichen von Kunst stehen dabei im Mittelpunkt des Künsterduos Orbit&Sieben.
Die neu entstandenen Räume (Sockel und Kanne) werden Schauplatz einer dreiwöchigen Arbeitsperformance der Künstler. Von Montag bis Freitag arbeiten sie an und mit der Metapher des Gießens. Für den Besucher wird dies durch Videos, Fotografien, und Installationen erlebbar, die vor Ort entstehen und sich im Laufe der Ausstellung weiterentwickeln. Die Artefakte können am Wochenende zu den Öffnungszeiten des Ausstellwerks betrachtet werden.

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